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Die FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26 informiert und berät in Leipzig über:

Schüleraustausch

Als Schüler oder Schülerin eine Zeit im Ausland bei einer Gastfamilie zu verbringen ist eine Chance und eine Herausforderung zugleich. Du kannst viel erleben und Spaß haben; doch es gilt auch neue Lebenssituationen zu meistern, die selbstständige Entscheidungen erfordern. Wer sich auf einen Schüleraustausch einlässt, muss sich vorher genau überlegen, was alles auf ihn zukommen kann; und auch wenn Schüleraustausch nur noch selten bedeutet, dass im Gegenzug ein Schüler aus dem anderen Land in die eigene Familie kommt, solltest Du Dir klar machen, dass Du bzw. Deine Eltern keine Pauschalreise buchen.

Wichtig zu wissen ist, dass alle seriösen Schüleraustausch Organisationen, deren Angebote Du Dir von der FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26 schicken lassen kannst, bei längeren Programmen ein Auswahlverfahren haben. Daher musst Du Dich früh um die Bewerbung für einen Schüleraustausch mit Qualität kümmern, am besten schon mindestens ein Jahr vorher. Weitere Tipps halten die unten aufgeführten Publikationen bereit.

Ob eine Schüleraustausch Organisation als seriös zu bezeichnen ist, kannst Du daran erkennen, wie lange sie schon auf dem Markt sind und ob sie mindestens in einem der nebenstehend genannten Qualitätsverbänden mitarbeiten. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: service@ferienboerse.net oder Telefon: 03 41-960 67 36.

Ein individueller Schüleraustausch ist übrigens nicht nur für Gymnasiasten möglich, sondern ebenso für Haupt- und Realschüler. Es muss auch nicht immer der klassische Jahresaustausch in die USA sein – ein Schuljahr auf einer dänischen Insel oder ein halbes Jahr in den peruanischen Anden können ebenfalls sehr spannend sein.

Bücher, Broschüren, Internetadressen
Eine Auswahl von Organisationen, die Schüleraustausch anbieten, findet sich auf den Faltblättern des IJAB Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V. „Internationale Begegnungen für junge Leute“, die es in je einer Ausgabe für junge Leute gibt, die nach Deutschland kommen wollen, oder junge Leute aus dem deutschsprachigen Raum, die in Europa oder Übersee eine High-School besuchen wollen. Diese können an dieser Stelle heruntergeladen werden oder in allen eurodesk Beratungsstellen, wie sie die

FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26
Ritterstraße 4/Theaterpassage
04109 Leipzig
Tel.: 03 41/9 60 67 36
Fax: 03 41/9 60 67 36
leipzig@eurodesk.org

eine ist, erhältlich sind.

Das Handbuch Fernweh. Der Ratgeber zum Schüleraustausch (Dortmund, 431 Seiten, ISBN 3-935897-00-6) von Thomas Terbeck kostet 18,50 Euro und stellt unter anderem einen Preis-Leistungs-Vergleich von Austauschprogrammen in die ganze Welt an. Außerdem berichten Eltern und Schüler von ihren Erfahrungen. Weitere Informationen zu dem umfangreichen Ratgeber und anderen Dienstleistungen des Autors unter: www.handbuchfernweh.de.

Das Buch Ein Schuljahr in den USA – Austausch-Organisationen auf dem Prüfstand von Christian Gundlach und Sylvia Schill (287 Seiten, ISBN 3-930902-03-6, 15,23 Euro) wartet mit Kurzbeschreibungen von über 80 Organisationen auf, die nicht nur Plätze in den USA vermitteln. Infos zum Buch und mehr unter: www.schueleraustausch.de.

www.ausgetauscht.de, www.exchangees.de, www.austauschjahr.de
Anbieterunabhängige Seiten, die den Informationsaustausch zwischen Austauschschülern und anderen zu Themen des längerfristigen Schüleraustauschs ermöglichen.

www.schueleraustausch.net und www.high-school.de
Websites zu den Büchern Als Gastschüler in den USA von Max Rauner (aktualisierte und erweiterte Neuauflage 2001, 308 Seiten, 14,90 Euro) und Das USA-Gastschülerbuch von Volker Kitz (Frankfurt 2000, 240 Seiten, ISBN 3-8218-1238-9, 14,90 Euro).

www.abi-ev.de
Die Aktion Bildungsinformation nimmt unter anderem in ihrem Buch Schuljahres-Aufenthalte in den USA: Ein Ratgeber für Eltern und Schüler (234 Seiten, 16 Euro) Anbieter kritisch unter die Lupe.

Rotary Clubs

Der Jugenddienst der Rotary Clubs organisiert ebenfalls Jahres- und Ferienaustauschprogramme. Auch Kinder aus Familien ohne Mitgliedschaft können sich melden; sie sollten sich mit den Zielen der Rotarier identifizieren. Man wendet sich an ein Mitglied des örtlichen Rotary Clubs oder wird von einem Mitglied vorgeschlagen. Weitere Infos unter www.rotary.de/jugenddienst/.

Finanzierung
Die Kosten für Austauschprogramme variieren. Beim Preisvergleich solltest Du sehr genau auf die enthaltenen Leistungen achten. Leider ist es schwer, ein Stipendium oder wenigstens ein Teilstipendium für einen Schüleraustausch zu bekommen, aber unmöglich ist es nicht: Es gibt Unterstützung von einigen Austauschorganisationen, von unabhängigen Stiftungen, von manchen Firmen oder von der Stadt. Du solltest nichts unversucht lassen. Auch Bafög zu erhalten, ist möglich. Hilfestellung hierzu findest Du in den oben genannten Publikationen.

Wer ein Schuljahr in den USA verbringen will, kann sich beim Deutschen Bundestag um ein Stipendium beim Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) bewerben. Im Rahmen dieses Programms werden bundesweit 400 Stipendien an Schüler allgemeinbildender Schulen im Alter von 16 und 17 Jahren und junge Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung im Alter von 16 bis 22 Jahren vergeben. Bewerbungsfrist ist Anfang September des Vorjahres (der genaue Termin variiert von Jahr zu Jahr). Die Unterlagen kannst Du beim Bundestag bestellen.
Deutscher Bundestag Referat PB 4
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030 2270
Internet: www.bundestag.de/internat/16129/index.html

Zusammenschlüsse (in alphabetischer Reihenfolge)
Einige Anbieter haben sich zusammengeschlossen und jeweils eigene Richtlinien und Standards vereinbart:
   AJA: Die vier Mitglieder des Arbeitskreises (gemeinnütziger) Jugendaustauschorganisationen vermitteln langfristige, bildungsorientierte Austauschprogramme und haben hierfür Qualitätskriterien entwickelt. Sie sind u.a.  Durchführungsorganisationen im PPP und bieten sowohl Entsende- als auch Aufnahmeprogramme an.
   BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.: Im BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. sind über 70 gewerbliche und gemeinnützige Organisationen zusammengeschlossen, die sich auf gemeinsame Qualitätskriterien und Leitsätze geeinigt haben und diese immer weiterentwickeln. Ein Teil von ihnen bietet auch Schüleraustausch an.
   Council on Standards for International Educational Travel (CSIET): Aufgabe der CSIET ist es, seriöse internationale Jugendaustauschprogramme zu finden und Interessierte darüber zu informieren, so daß Jugendliche an sinnvollen und sicheren internationalen Austauschprogrammen teilnehmen können. CSIET Qualitätsstandards gelten für gewerbliche und gemeinnützige Anbieter, Langzeit- und Kurzzeit-Programme, Familienaufenthalte und Reisen sowohl für Schüler aus den Vereinigten Staaten von Amerika, die das Land verlassen, als auch für ausländische Schüler, die in die USA kommen.
   DFH: Im Deutschen Fachverband High School e.V. sind Organisationen zusammengeschlossen, die wie das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. (Berlin) gemeinsame Qualitätskriterien permanent weiter entwickeln. Dazu gehört z.B. das GLS Sprachenzentrum (Berlin).

Und vielleicht solltest Du auch erst 'mal einen Kurzaustausch oder Sprachreise in den Schulferien machen, um zu sehen, wie Du Dich dabei fühlst. Sogenannte Homestays (meist in den Ferien) organisiert zum Beispiel das

Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW)
Molkenmarkt 1-3
10179 Berlin
Tel.: 030 288757-0
Fax: 030 288757-88
E-Mail: info@dfjw.org
Web: www.dfjw.org/

Ansonsten lohnt es sich für kürzere Austauschprogramme, zunächst in der Schule nachzufragen. Wenn Du da nicht weiterkommst, versuch es doch 'mal beim Jugendamt der Stadt. Oft gibt es noch Austauschmaßnahmen mit den Partnerstädten. Oder ihr wendet euch an eine Jugendinformation- und -beratung, wie sie die FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26 auch eine ist, den Jugendring oder das Jugendministerium eures Bundeslands (Adressen stehen zum Beispiel auch im Internet unter: http://www.rausvonzuhaus.de/cgi-bin/showcontent.asp?ThemaID=3756). Nur keine Scheu: wir sind für Dich da!


Bei der FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26 erhältst Du ausschließlich Angebote von seriösen Veranstaltern, die durch ihre Mitgliedschaft in den o.g. oder anderen Verbänden oder dadurch daß sie vom IJAB Internationaler Jugendaustausch und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V. genannt werden, dokumentieren, daß sie deren Qualitätsrichtlinien einhalten. Eine vollständige Liste kann angefordert werden.

Wir können auch gerne einen persönlichen Beratungstermin im Büro der FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26, am Telefon oder auf einer Messe vereinbaren.


FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26
Ritterstraße 4/Theaterpassage
04109 Leipzig
Tel.: 0341 96067-36
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www.ferienboerse.org

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